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Posts mit dem Label "mallorquinischen Garnelen" werden angezeigt.

Zupacken und aussaugen!

Wild und intensiv – der Genuss von frischen Garnelen ist für manche Menschen ein nahezu erotisches Erlebnis. Ohne gutes Salz und hochwertiges Olivenöl wäre ich in meiner Küche verloren. Meiner Meinung nach werten diese beiden magischen Zutaten sofort Speisen auf und ver- stärken viele andere Geschmäcker. Aber es gibt eine andere Zutat, nach der ich geradezu süchtig bin, und die ich allem anderen vorziehe: die „Gamba de Sóller“. Jedes Mal, wenn ich über den Markt von Palma schlendere, er- tappe ich mich dabei, wie ich beim Anblick der superfrischen, vor Ort gefangenen Gambas aus Sóller in Verzückung gerate. Ich glau- be nicht, dass es möglich ist, sich etwas Feineres in den Mund zu stecken. Dieser intensive, wilde Geschmack, der in deinem Mund förmlich explodiert, wenn du in ihr festes Fleisch beißt ... es gelüstet mich nach mallorquinischen Garnelen, so wie es schwangere Frauen nach Schokolade gelüstet.

Lebens Mezze – die Tapas aus dem Orient

G o Middle East: Einmal über den Tellerrand schauen, dazu fordert Sie unser Meisterkoch auf in dieser Folge unserer „Sterne-Rezepte aus der Fosh-Küche Die arabische Küche hat mich schon immer fasziniert. Ich liebe diese besonders aromatischen, ja fast berauschenden Gewürz- mischungen und Geschmacks- kombinationen. Als Claudia Roden 1972 ihr Kochbuch „The Book of Middle Eastern Food“ veröffentlichte, kannte in un- seren Breiten kaum jemand die Küche der Türkei, Marok- kos oder Ägyptens – und deren Nachbarländer waren für uns ein noch größeres kulinarisches Mysterium. Dieses bahnbrechende Koch- buch zelebriert förmlich die ara- bische Kochkunst in all ihrer Opulenz und ihrem Facettenreich- tum. Darin findet man verfeinerte Tajines (Eintöpfe), deftige Mezze (Vorspeisen, Häppchen), würzige Fleischgerichte und natürlich all diese wundervollen zuckersüßen Nachspeisen. Claudia Roden sagt: „Jedes Rezept erzählt eine Geschichte“, und ich genieße es immer wieder, durc...

Schlicht und einfach dufte

Kräuter können faden Speisen aufregende Noten geben, wollen aber auch richtig eingesetzt werden. Die Basics des grünen Würzens Frische Kräuter gehören in jede Kü- che. Sie verleihen selbst simplen Gerichten ein außergewöhnliches Aroma und verbessern ohne großen Aufwand deren Geschmack. Gleich ein kleiner Tipp vorab: Ob in Töpfen, in einer Box vor dem Fenster oder im Garten, wer Kräuter selbst anbaut, tut sich leichter und hat immer eine fri- sche Auswahl zur Hand. In meinem eigenen Kräutergar- ten zu Hause habe ich gerade ein paar fast in Vergessenheit geratene Gewächse angebaut: Bohnenkraut, Liebstöckel, Waldmeister, Josefkraut, Borretsch und Raute. Neben ihnen wächst Altbekanntes wie Petersilie, Schnittlauch, Estragon, Minze und Zitronenmelisse. Abgerundet wird mein Kräuterfundus durch eine me- diterrane Vielfalt von Rosmarin, Thy- mian, Fenchel, Oregano und Salbei.