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Raw Food: Die gesunden Snacks

Rohkost kennt natürlich jeder. Aber viele denken dabei an ein paar geraspelte Möhren oder etwas langweilige Gemüsesticks. Raw Food ist natürlich auch Rohkost, aber weil es nun mal im Trend liegt, ist viel mehr Genuss, Freude und Kreativität dabei. Was gibt es da nicht alles für schmackhafte Gerichte! Ich denke zum Beispiel an raffinierte Gazpacho-Süppchen, Tartar oder ein leckeres Carpaccio … Das gehört ja gar nicht dazu, sagen Sie? Das kommt darauf an, wie man es sieht. Denn Rohkost ist ein weiter Begriff. Die einen verstehen darunter eine rein vegane Ernährung, ohne ein Fitzelchen vom Tier. Dafür mit reichlich Sprossen, Nüssen, Samen, Algen, Trockenfrüchten, Kräutern, viel

Blumenkohl als leckeres Couscous

Kalorienarm, vitaminreich, bekömmlich – experimentieren Sie mal mit den weißen Röschen in der Küche. Denn der Blumenkohl mit seinen frischen, grünen Blättern lockt auf den Märkten. Und es gibt ihn längst nicht nur in der hellen Version. Als grüne Variante zum Beispiel heißt er Romanesco, auch Türmchen-Blumenkohl genannt. Aus gutem Grund: Seine Röschen ähneln Mini-Türmen. In Gelb-Orange ist das Gemüse ebenfalls zu haben – und selbst in Violett, der Farbton entsteht durch intensive Sonneneinstrahlung. Blumenkohl ist schon etwas Besonderes. Denn anders als bei anderen Kohlsorten werden nicht die Blätter verspeist, sondern der Blütenstand. Es sind die dicken Blütensprossen, die den Kopf bilden. Und was kann man alles mit dem Kohlgemüse zubereiten! Schon pur schmeckt es bestens als Beilage. Aber auch in Currys, Suppen und Salaten, roh, gedünstet, gekocht, überbacken, geröstet, mariniert ist er lecker. Blumenkohl macht alles mit. Ihm steht einfach jede Zubereit...

Umami: Entdecken Sie die fünfte Geschmacksrichtung

Diese Woche habe ich ein kleines Geschenk vom Michelin-Sternekoch Ricard Camarena erhalten. Scheinbar hat er die letzten Jahre damit verbracht, ein neues Produkt namens „Letern“ zu entwickeln und hat allen anderen Michelin-Sterneköchen in Spanien eine hübsch verpackte Flasche zukommen lassen. In den letzten sechs Jahren hat Ricard Camarena diese Anchovis-Essenz als Geschmacksverstärker und Salzersatz in seinen Brühen und Suppen, ob mit Fisch, Fleisch oder Gemüse eingesetzt. „Anschovis-Salzlake ist mein Salz“, sagt der Sternekoch, „es ist das Umami des Meeres und es hat alles was das Meer zu bieten hat: Salz, Jod, das Pökeln und das Salzige vom Fisch über die Zeit“. Ich muss zugeben, es hat mir sehr gut gefallen und mich zu einer eigenen Kreation inspiriert. Also, was ist eigentlich Umami und warum sind Köche so besessen davon?

Mallorquinisches Gold

  Seit etwa über 1000 Jahren wird in Spanien Safran angebaut. In La Mancha auf der Hochebene von Kastilien, wird der spanische Safran gewonnen und gehört zu den teuersten der Welt. Bis vor kurzem mussten wir unseren Safran vom Festland importieren. Das aber änderte sich, als das mallorquinische Unternehmen „ Especias Crespí “ sich einer neuen Herausforderung annahm und sein Angebot erweiterte. Im Jahr 2016 pflanzte das Unternehmen in Vilafranca 20.000 Safranpflanzen an und in ein paar Wochen werden sie ihre zweite Ernte einholen. Und das ist nur der Anfang - In den nächsten vier Jahren plant „Especias Crespí“ bis zu 200.000 neue Pflanzen, auf einem speziell für dieses Gewürz vorbereitete Feld, auf einer Fläche von 4 Hektar anzubauen. Ihr Ziel ist es, 25 Kilo pro Jahr, 100-prozentig ökologisch zu produzieren.

SAISONAL ESSEN

Mein Marktbesuch diese Woche hat mir gezeigt, dass der Frühling vor der Tür steht. Die Fülle an Artischocken, Erbsen, Morcheln, Fenchel,   Knoblauchsprossen, Rhabarber und   Erdbeeren war ein wundervoller Anblick – und das ist erst der Anfang. Es heißt, dass sich saisonal zu ernähren nicht nur eine umweltfreundliche Wahl und der Gesundheit zuträglich ist, sondern auch die örtlichen Bauern unterstützt, die jeden Tag aufstehen, um die Versorgung des Landes mit Lebensmittel sicherzustellen. Und außerdem sind vor Ort angebaute Früchte und Gemüse, die gerade Saison haben, auf dem Höhepunkt ihrer Reife, strotzen nur so vor Geschmack und Nährstoffen – es gibt viele leckere Möglichkeiten, sie in den täglichen Speiseplan einzubauen. Obwohl es diesen Frühling eine Riesenauswahl an Früchten und Gemüse gibt, hier fünf meiner Lieblingszutaten, mit denen ich Sie dazu ermuntern möchte, sich gesünder zu ernähren, lokale Produkte zu kaufen und die örtlichen Bauern in Ihrer ...

Die saure Königin

Zitronen aus dem Mittelmeerraum, die vor Geschmack nur so strotzen, gibt es jetzt in Hülle und Fülle. Und diejenigen von uns, die das Glück haben, einen Zitronenbaum im Garten zu haben, suchen nun nach Möglichkeiten, das Meiste aus der diesjährigen Ernte herauszuholen. Frische Zitronen sollten in keiner Küche fehlen und sind eine Grundzutat für jeden Koch, da sie sowohl den Geschmack von süßen wie auch von herzhaften Gerichten unterstreichen. Nur ein kleiner Spritzer ihres Safts verstärkt andere Aromen, und sie sind reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Kalium. Frisch gepflückte Zitronen haben Geschmacksnoten von Rose, Lavendel und Pinie und passen wunderbar zu vielen verschiedenen Lebensmitteln. Ganz offensichtlich schmeckt Zitrone besonders gut mit frischem Fisch oder

Warm und lebendig

Ich bin gerade von einer kleinen Reise nach England zurückgekommen und muss zugeben, dass ich positiv überrascht darüber war, wie sehr sich das britische Essen in den letzten 20 Jahren, seit ich dort gelebt habe, entwickelt hat. Bauernmärkte bieten lokale Produkte an, traditionelle Pubs, in denen gut gemachte, ehrliche Hausmannskost serviert wird, sind der Hit, und die Nachfrage nach Kochbüchern, Fernsehköchen und kulinarischen Fernsehsendungen scheint unendlich. Über Generationen hinweg mussten sich die Brieten Witze über ihre Küche anhören. Die meisten meiner deutschen Freunde können es heute noch kaum glauben, dass ein Engländer tatsächlich Koch sein kann, davon, dass er einen Michelin-Stern bekommen kann, ganz zu schweigen. Wir wurden aller möglichen gastronomischen Verbrechen und Vergehen beschuldigt, wie beispielsweise graues Fleisch, Gemüse so lange zu kochen, bis es um Hilfe schreit, oder alles in einer unappetitlichen Bratensoße zu ertränken, die ...